Flüssigseife mit Rosen und Schwarzkümmelöl
Die Flüssige Seife pflegt besonders schonend durch ihre rein pflanzlichen Inhaltsstoffe. Durch einen hohen Anteil an Lorbeeröl wird die antiseptische Wirkung unterstützt. Oliven-, Schwarz- und Kamillenöl pflegen unter anderem durch ihren hohen Vitamingehalt.
Die Haut wird weich und geschmeidig. Die Seife eignet sich besonders für Allergiker (außer bei Unverträglichkeit eines der Inhaltsstoffe).
Die Flüssige Seife wird in einer 200 ml großen Flasche geliefert.
Wie auch die festen Seifen enthält die Flüssige Seife weder tierische oder chemische Zusatzstoffe sowie keinerlei Farb- oder Konservierungsstoffe. Sie wurde ebenfalls nicht an Tieren getestet.
Anwendung
Sehr gut zur täglichen Haarwäsche und der Hautreinigung im Gesicht, an den Händen und zur Ganzkörperreinigung beim Duschen geeignet. Die Haut bleibt durch die automatische Rückfettung weich und geschmeidig. Eine regelmäßige Anwendung kann ,durch die natürliche Inhaltsstoffe, eine Verbesserung des Hautbildes unterstützen.
Hinweis
Die Seife ist besonders ergiebig. Bei der Lagerung sollten Hitze und Feuchtigkeit vermieden werden und nach Gebrauch sollte die Seife trocken aufbewahrt werden.
Inhaltsstoffe
Wasser, Olivenöl, Lorbeeröl, Kaliumhydroxid, Kamillenöl, Schwarzkümmelöl, Rosenöl (1%)
Schwarzkümmelöl
Reines Schwarzkümmelöl wird in der Naturheilkunde und vermehrt in der Schulmedizin als Heilmittel vor allem zur Linderung von Allergien, Neurodermitis, Psoriasis (Schuppenflechte), zur Regulierung des Immunsystems, gegen Asthma, in Begleitung von Chemotherapien zur Milderung der Nebenwirkungen, bei Verdauungsproblemen, Bluthochdruck sowie in der Tiermedizin verwendet.
In der indischen Heilkunde gilt es als bevorzugtes Mittel zu Linderung von Schwangerschaftsbeschwerden. Es wird in Flaschen abgefüllt oder verkapselt. Die Kapseln lassen sich besser dosieren und sind länger haltbar.
Schwarzkümmelöl ist in Apotheken und Reformhäusern erhältlich. Allerdings sind in europäischen Apotheken in der Regel nur Schwarzkümmelöle mit geringem Wirkstoffgehalt vorrätig (Mischöle).
Beste Qualität hat das kaltgepresste Öl aus ägyptischen Schwarzkümmelsamen, die im trocken-heißen Klima Oberägyptens auf sandigen Böden gereift sind (Al-Baraka-Qualität); und auch in Österreich, speziell im Marchfeld (Wittau, Niederösterreich), wird Schwarzkümmel erfolgreich angebaut, geerntet und daraus hochwertiges, kaltgepresstes Schwarzkümmelöl hergestellt.
Rosenöl ist ein ätherisches Öl und wird durch Wasserdampf-Destillation aus den Blütenblättern von Rosen gewonnen. Die zur Ölgewinnung benutzten Blüten werden vor allem in Bulgarien, Frankreich, Marokko und der Türkei kultiviert und von Hand gepflückt.
Geschichte
Vor der Wasserdampfdestillation wurde das Rosenöl durch Extraktion der Blüten mittels fetter Öle gewonnen.
Der Grieche Theophrastus (370 v. Chr) beschrieb die Gewinnung von Rosenöl durch Sesamöl. Rosenöl wurde damals dem Wein zugesetzt. Von Plinius ist überliefert, dass die Römer ihre Nahrungsmittel wie auch ihre Körper mit Rosenöl bedufteten.
Die Erkenntnisse über die Destillation von Rosenöl kam aus Persien. Schon im Jahr 810 erhielt Bagdad aus der Provinz Faristan ca. 30.000 Flaschen mit Rosenwasser.Die Kenntnisse der Destillation von Rosenöl erreichten Europa um 1000 n. Chr. Im siebzehnten Jahrhundert dehnte sich die Rosenkultivation von Persien nach Indien, Nordafrika und die Türkei aus. Im Jahr 1710 begann der Rosenanbau in Bulgarien, 200 km östlich von Sofia in Kasanlak. Seit 1750 bis in die Gegenwart ist die Region zwischen Kasanlak und Karlovo die bedeutendste Anbauregion zur Gewinnung von Rosenöl (Tal der Rosen).
Anfang des 20. Jahrhunderts gab es in Bulgarien noch ca. 2800 Kleindestillierbetriebe für Rosenöl mit Wasserdampfbehältern für ca. 1-10 Tonnen Blüten. Die türkische Rosenöltradition begann im Jahr 1894 durch einen türkischen Rosenbauern, der einige Rosenstöcke aus Bulgarien in die Türkei schmugelte. Das Zentrum des türkischen Rosenanbau liegt zwischen Burdur und Isparta im südwestlichen Teil der Türkei. In Marokko begann die Rosenölherstellung kurz vor Ausbruch des Zweiten Weltkrieges in El-Kelâa M´Gouna. 1938 lag die Weltjahresproduktion von natürlichem Rosenöl noch bei jährlich 3 Tonnen. 1955 bei 700 kg, Anfang der Achtziger zwischen 1-2 Tonnen / Jahr. In Bulgarien lag die Produktion im Jahr 2003 bei ca. 900 kg.
Herstellung, Kosten und Verwendung
Gewonnen wird Rosenöl hauptsächlich aus den folgenden Rosenarten:
* Rosa centifolia
* Rosa damascena
Weniger bedeutend sind die Rosenarten von Rosa alba und Rosa gallica. Die Ausbeute ist gering: lediglich 0,02 bis 0,05 %. Aus drei Tonnen Blüten wird ca. ein Liter Rosenöl destilliert.
Rosenöl ist daher eins der teuersten ätherisches Öle. Im Großhandel kostet ein Kilogramm echtes bulgarisches Rosenöl (rosa damascens) über 5000 €, ein Kilogramm türkisches Rosenöl ca. 3000 €. Auch preiswerte synthetische Nachstellungen von Rosenöl sind im Handel. Naturidentischen Nachstellungen können um 60-70 € / kg kosten und dem Dufterlebnis von echtem Rosenöl sehr nahe kommen - jedoch nicht erreichen. Nicht naturidentische synthetische Nachstellungen sind deutlich preiswerter aber vom Duft weniger ansprechend.
Rosenöl wird für kostbare Parfüms (z.B. Chanel Nr. 5) , zur Raumbeduftung in Duftlampen, in der Aromatherapie, mitunter auch zur Parfümierung von Zucker-, Schokoladen, Tabakwaren und Likören genutzt.
Der Duft: Voller Rosenduft mit einer Tee- und Honignote sowie einer weichgrünen Spitzennote.
Parfümerie: Neben Jasmin ist Rose der am häufigsten eingesetzte Blumenduft.